Der große Schreck

Tja wie gesagt, der R4 ist nun abgemeldet und ich fahre wieder R5. Und ich habe mich nun im Juni 2001 langsam rangewagt den R4 auseinander zunehmen. Ich bin erst mal harmlos angefangen das ganze innen Leben auszubauen, die Sitze, Anschnallgurte, Armaturen, Türen, Sonnendach und was halt noch alles so im Auto ist. Als das alles raus war, war die Welt noch soweit in Ordnung und noch nichts schlimmes zu entdecken. Dann habe ich weitergemacht die Lampen, Blinker, Scheiben und Kunststoffleisten abzubauen. Das nächste was abzubauen war waren die Kotflügel vorne und hinten und die Motorhaube. Um die Kotflügel abzuschrauben habe ich erst mal die Flex angesetzt um den Lack abzubürsten damit ich an die Schrauben für die Kotflügel komme. Es hat sich aber ziemlich schnell herausgestellt das es sich nicht nur um Lack handelt sondern um eine zwei bis drei Zentimeter dicke Spachtelschicht, welche schon das erste schlechte Anzeichen war. Nachdem die Spachtelschicht runter war kam auch schon direkt der erste Rost und das wirklich sehr schlechte Blech zum vorscheinen. Hier nun die ersten Bilder, damit Ihr Euch mal vorstellen könnt was ich da zu sehen bekam.

   

Nachdem der erste große Schreck gut verarbeitet war habe ich dann weiter gemacht alle Kotflügel abzuschrauben, die ganze alte Spachtelmaße mit der Drahtbürste auf der Flex zu entfernen und das Blech so gut wie möglich zu entrosten. Nachdem das alle gemacht wurde musste nun als nächstes der Motor raus. Dazu musste ich zuerst mal Motor- und Getriebeöl ablassen, die Antriebswellen ausbauen und die Elektrik (was ja nicht soviel ist beim R4)  und Mechanik (Gaszug, Choke) vom Motor abklemmen. Als nächstes habe ich einen Kollegen angerufen die eine Garten und Landschaftsbaufirma haben und gefragt ob Sie mir den Motor mit deren Radlader aus dem Auto ziehen könnten. Klar kein Problem. Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal bei Stefan Niehues bedanken der mir den Motor rausgezogen hat. Den Motor also auf ein Rollbrett gelegt und erst mal in die Garage gebracht. Bis lang habe ich alle Tätigkeiten in der Hofeinfahrt meiner Eltern gemacht. Nachdem das alles gemacht war, was aber bis Mitte August gedauert hat war dann erstmal wieder etwas Pause. In der Zwischenzeit habe ich dann meinen Kollegen Michael Dirks überredet das er mir bei den Schweißarbeiten hilft. Zumal ich keine Erfahrung in schweißen hatte und auch kein eigenes Schweißgerät habe. Darum bin ich Michael wirklich sehr dankbar das er mir hilft.  Im September haben wir den R4 dann in die Garage getragen und sind dann mit den Schweißarbeiten begonnen. das wird aber erst im nächsten Teil erzählt.

 

 

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